Paare, die sich einer Kinderwunschbehandlung unterziehen, möchten natürlich im Voraus gerne wissen, wie erfolgreich die Therapie sein wird. Dazu gibt es verschiedene Parameter, anhand denen es möglich ist, eine Aussage über die Erfolgschancen zu treffen. Da sich im Laufe des Lebens die Zahl der verfügbaren Eizellen verringert, ist das Alter ein wesentlicher Faktor für den Erfolg einer Therapie. Zudem werden nach der Geburt keine weiteren befruchtungsfähigen Eizellen gebildet. Hinzu kommt, dass sich auch die Qualität der verbliebenen Eizellen ab dem 30. Lebensjahr verschlechtert. Die Folge ist eine negative Auswirkung auf die Schwangerschafts- und Geburtenrate. Das Risiko für Fehlgeburten steigt signifikant. Für die Bestimmung der individuellen Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Schwangerschaft wird der Hormonspiegel von AMH bestimmt. Dieser stellt einen Indikator dafür dar, wie viele befruchtungsfähige Eizellen der Körper noch als Reserve hat. Es muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass auch verschiedene Stoffwechselerkrankungen einen Einfluss auf den AMH-Spiegel haben können, erklärt Dr. med. Irene Pütz, Fachärztin für Frauenheilkunde am MVZ PAN Institut in Köln. Ein guter Anhaltspunkt für eine zuverlässige Prognose ist ein Vorgang, der sich nach der künstlichen Befruchtung beobachten lässt. Nach der Verschmelzung von Eizelle und Samen entwickelt sich die befruchtete Eizelle nach einem bestimmten Schema. Am MVZ PAN Institut hat man festgestellt, dass die Erfolgsrate umso größer ist, je mehr Eizellen sich normgerecht entwickeln, erklärt Dr. Pütz. Bei Patienten in höherem Alter sinkt die Schwangerschafts- und Geburtenrate. Jedoch lässt sich feststellen, dass bei Patientinnen, die über eine hohe Anzahl an regelgerechten Vorkernen verfügt, die Chancen im Vergleich zu den Altersgenossen erhöht ist. Für Rückfragen zur Bestimmung der individuellen Erfolgsaussichten können sich interessierte Patienten an Frau Dr. med. Irene Pütz am MVZ PAN Institut wenden. Termine können telefonisch vereinbart werden.