Was versteht man unter einem Spineliner?
Unter einem Spineliner versteht man ein hoch entwickeltes, therapeutisches Gerät, das der Diagnostik dient und insbesondere bei der Behandlung von schmerzenden Störungen der Wirbelsäulenfunktion eingesetzt wird. Weiterhin findet dieses diagnostische Instrument bei mangelnden Regulierungen der Muskulatur Anwendung. Speziell im Bereich der feinen Wirbelgelenke können anschauliche Verfahren, zum Beispiel Magnetresonanztherapie, Röntgenbilder oder Ultraschall die Störungen nicht aufzeigen. Mit einem Spineliner werden auf Basis eines Computerprogramms oszillierende kinesiologische Impulse in das Gewebe ausgesandt. Die Steifheit des Gewebes sowie die Stärke der abgebenden Schwingungen können dabei gemessen und im Anschluss durch den Computer ausgewertet werden. Seine Wurzeln hat der Spineliner in der Raumfahrttechnologie. Dort wurde er zur Testung der Materialbeschaffenheit eingesetzt und verdankt dieser Herkunft seine präzise, leistungsfähige und fortschrittliche Beschaffenheit. Vor allem bei Untersuchungen der Wirbelsäulen besticht diese Methode durch ihre explizite Genauigkeit.
Ablauf einer Spineliner-Behandlung
Alle Schritte einer Behandlung mit einem Spineliner basieren auf einer computergestützten Analyse. Nachdem einzelne Bereiche der Wirbelsäule untersucht wurden, schickt der Computer maschinelle Impulse auf die betroffenen Gelenke oder die umgebende Muskulatur. Dabei beruht deren Stärke auf dem gemessenen Klangverhalten der geprüften Region.
Der Anstoß eines Gelenks der Wirbelsäule verursacht die Schwingung einer gewissen Frequenz. In der Regel liegt diese in der Wirbelsäulenregion bei einem Wert zwischen 45 und 55 Hertz. Sind Gelenke blockiert oder durch anderweitige Veränderungen beeinflusst, ändert sich der Rückstoß in eine höhere Frequenz. Durch die vorherige Computeranalyse werden nun bestimmte Impulse in einer festgesetzten Abfolge wiederholter Frequenzen auf den untersuchten Bereich gelenkt. Dies hat zur Folge, dass sich die Problematik wieder reguliert und die Störung der Muskelfunktion aufgelöst wird.
Meist findet die Behandlung regelmäßig ein bis zwei Mal in der Woche statt. Bezogen auf die zugrunde liegende Erkrankung oder Ursache des aufgetretenen Schmerzes kann der Zeitraum allerdings variieren.
Auch bei professionellen Sportlern wird die Spineliner-Therapie angewandt. So wird diese Methode unter anderem bei Fußballern genutzt, um nach einem Turnier eine rasche Erholung der Muskeln und Gelenke zu ermöglichen. Bei Golfern oder Tennisspielern verspricht diese Maßnahme Erfolge bei den typischen Arm- und Ellenbogenverletzungen.
Anwendungsbereiche des Spineliners
Der Spineliner kommt bei vielfältigen Krankheitsbildern zum Einsatz. Schmerzen im Bereich des Rückens oder des Nackens können mit dieser Methode ebenso therapiert werden wie Kopfschmerzen oder Probleme nach einem Halswirbelschleudertrauma. Auch schmerzliche Erkrankungen der Sehnen und Bänder können mit einem Spineliner behandelt werden. Dazu gehören zum Beispiel Reizungen der Achillessehnen oder Entzündungen der Schultersehnen.
Aufgrund des angenehmen Behandlungsablaufs dieser sanften Methodik ist eine Anwendung bei Kindern durchaus üblich. Daneben trägt der Spineliner positiv zur Tonusregulation bei. In Fällen von Krebsbefall oder Entzündungen kann der Spineliner nicht als therapeutische Maßnahme eingesetzt werden, da er Gegenanzeigen hervorrufen kann.
Die Vorteile der Therapiemethode
Die Behandlung durch den Spineliner bringt für den Patienten mehrere Vorteile mit, darunter zählen unter anderem
– die partielle und präzise Anwendung auf Basis einer rechnergestützten Analyse
– der schonende Behandlungsablauf
– die Reduktion (oder der gänzliche Wegfall) der Medikamentengabe
– der digitale Befund der Gelenkfunktion und Spannung des Gewebes nach Therapieabschluss

