Schwitzen ist eine natürliche, lebensnotwendige Funktion zur Regulation der Körpertemperatur. Jeder Mensch schwitzt. Die Haut besitzt zwei bis fünf Millionen Schweißdrüsen, deren sichtbare Absonderungen (Schweiß) sich auf der Haut ablagern. Gesunder und frischer Schweiß an sich ist geruchlos, erklärt Dr. med. Darius Alamouti, Facharzt für Dermatologie und Venerologie mit Schwerpunkt ästhetischer Medizin. Erst durch die Besiedlung von Bakterien und die Zersetzung des Schweißes entsteht der charakteristische, unangenehme Geruch. Insofern die normale Schweißproduktion notwendig für das Überleben ist, kann eine übermäßige Schweißproduktion für den Einzelnen sehr belastend sein. In die Sprechstunde zu Herrn Dr. med. Darius Alamouti in der Haranni-Clinic in Herne kommen daher viele Patienten, die deutlich mehr Schweiß produzieren, als für die Regulation der Körpertemperatur benötigt wird. Gerade der Achselbereich ist davon betroffen.
Modernste Behandlungsmethoden, wie die Suctionscürrettage, bei der die Schweißdrüsen im Achselbereich abgesaugt werden, können dem Patienten Linderung verschaffen. Im Gegensatz zu der bisherigen Operationstechnik mittels einer scharfen gynäkologischen Kürette, bei der es relativ häufig zu Rückfällen kam, die eine erneute Operation erforderlich machten, zeichnet sich die neue, in der Harnani-Clinic angewendete Methode durch besonders wenige Komplikationen aus.
Aufgrund des minimalinvasiven Eingriffs mittels einer drei Millimeter starken Kanüle werden nur kleine Schnitte ober- und unterhalb der Achselhöhle benötigt. Nach dem Absaugen des aufgeweichten Gewebes wird die Wunde mit Klemmpflastern verschlossen und ein Druckverband angelegt. Zur Infektionsvorbeugung ist die Gabe eines Antibiotikums für wenige Tage erforderlich. Nach dem Eingriff ist eine ganz normale Teilnahme am Alltagsleben möglich. Dr. med. Darius Alamouti empfiehlt jedoch sich ein bis drei Tage freizunehmen, um etwaige Kontrolluntersuchungen durchführen lassen zu können und auf gegebenenfalls auftretende Veränderungen schnell reagieren zu können. Nach der Operation ist die Achselhöhle selbst bereits trocken, da die Schweißdrüsen abgesaugt wurden. Durch das angewendete Verfahren kommt es auch nicht zu einer ausgleichenden Schweißdrüsenüberreaktion an anderen Körperstellen. Die Resektion der Achselschweißdrüsen selbst stellt kein Problem für den Körper dar, es sich dabei lediglich um einen Teil der gesamten Schweißdrüsentätigkeit des Körpers handelt. Für Rückfragen zu diesem Verfahren oder weiteren Angeboten der Praxis steht Dr. med. Darius Alamouti jederzeit gerne in seiner Sprechstunde in der Haranni-Clinic zur Verfügung.

