Niemand tut es richtig gern, aber die meisten Menschen gehen regelmäßig zum Zahnarzt und lassen Kontrollen sowie notwendige Behandlungen durchführen. Trotzdem sind Menschen, die an einer sogenannten Dentalphobie leiden, stets in “guter Gesellschaft”, wenn auch nur im übertragenen Sinne. Zahnarztangst ist nämlich weit verbreitet, etwa jeder zehnte ist davon betroffen, sagt eine Studie aus Bochum. Menschen mit Zahnarztangst leiden aber nicht nur unter ihrer Angst, sondern auch unter den schwerwiegenden Folgen fehlender Prophylaxe, Kontrolle und rechtzeitiger Behandlung. Dies führt zu schlechten Zähnen und in Folge auch zu sozialer Isolation, Depressionen und gegebenenfalls zu einer Abhängigkeit von Schmerzmitteln aufgrund von ständigen Zahnschmerzen. Im Jahre 2009 brachte ein britischer Wissenschaftler häufige Zahnfleischentzündungen sogar mit Durchblutungsstörungen des Gehirns in Verbindung.
Die Ursachen für die Angst vor dem Zahnarzt sind vielfältig und noch nicht eindeutig geklärt, auffallend viele Patienten berichten allerdings in Studien von besonders schmerzhaften Behandlungen in der Vergangenheit. Vor allem Kinder, die vor Jahrzehnten eine nicht gerade kindgerechte Behandlung erfuhren, mit Festhalten und großen Schmerzen, ohne Aufklärung und jegliche Betäubung, sind noch im Erwachsenenalter geradezu traumatisiert und lassen sich häufig nur in Notfällen unter Vollnarkose behandeln. Bereits “neutrale” Reize, wie der Anblick des Behandlungszimmers, der Instrumente oder der Geruch nach Desinfektionsmittel lösen bei Betroffenen das Gefühl von Panik aus. Häufig sind auch die Eltern keine guten Vorbilder, da sie selber unter Zahnarztangst leiden. Das bedeutet, dass die meisten Patienten ihre Ängste durch schlichte Lernvorgänge erworben haben und diese auch auf diesem Weg wieder loswerden können.
Das A und O ist dabei, dass man einen Zahnarzt findet, zu dem man Vertrauen hat und der auf den Patienten und seine Angst eingeht. Die Praxis sollte so eingerichtet sein, dass man sich gleich wohl fühlt und optimalerweise nicht direkt an eine Zahnarztpraxis erinnert wird. Zusätzlich sollte sich der Patient vergegenwärtigen, dass die heutige Zahnmedizin viel stärker patientenorientiert arbeitet: in langen Aufklärungs- und Beratungsgesprächen wird detailliert besprochen, was getan werden muss. Der Patient hat jederzeit volles Mitspracherecht und wird über jeden Schritt informiert. Zudem kann eine Behandlung vollkommen ohne Schmerzen durchgeführt werden, denn dank der heutigen Möglichkeiten der Anästhesie, kann für jeden Patienten der richtige Grad der Betäubung gewählt werden.
In der Praxis von Dr. Adriana Weiss haben die Patienten die Möglichkeit, telefonisch oder online einen Termin zu vereinbaren. Insbesondere für Menschen, die Angst vor dem ersten Schritt haben, kann die online-Terminvergabe eine große Hilfestellung darstellen. Dadurch, dass die Praxis keine offene Sprechstunde anbietet, haben alle Patienten den Vorteil, dass sie nie lange warten müssen. Angstpatienten brauchen also keine Sorgen haben, dass sie stundenlang ausharren müssen, bis sie endlich an der Reihe sind.

