Das Impingement-Syndrom ist auch unter dem Namen Engpass-Syndrom bekannt. Es bezeichnet eine mechanische Einengung des Raumes zwischen dem Oberarmkopf und dem Schulterdach. Im Regellfall ist der Abstand zwischen Oberarmkopf und Schulterdach circa 12 mm breit. Dieser Zustand ist notwendig, damit der Oberarmkopf des Armes in der Lage ist beim Anheben frei unter dem Schulterdach hindurchgleiten zu können. Beträgt der Abstand nur sieben Millimeter oder sogar weniger, ist von einem sogenannten Impingement die Rede. Das Impingement-Syndrom kann chronische Entzündungen des Schleimbeutels, bis hin zu Sehnenrissen, auslösen. Die meisten der Patienten leiden unter Schmerzen, wenn sie den Arm seitlich anheben. Auch beim Arbeiten oder beim Liegen über Nacht treten Schmerzen auf, weiß man in der Praxisklinik Orthopädie im Franziskushospital in Aachen zu berichten. Im Falle einer klassischen Behandlung werden sehr oft Krankengymnastik und physikalische Therapiemaßnahmen verordnet. In vielen Fällen ist die Gabe von Schmerz- und entzündungshemmenden Medikamenten zu empfehlen. Dazu werden unter anderem gezielte Injektionen in Erwägung gezogen. Bleibt ein Therapieerfolg aus wird in der Praxisklinik Orthopädie im Franziskushospital in Aachen oftmals eine Operation durchgeführt. Diese erfolgt heutzutage mittels eines Endoskops. In wenigen Fällen ist ein Krankenhausaufenthalt erforderlich, da die Operation regelmäßig ambulant vorgenommen wird. Mit circa 30 Minuten ist sie zudem sehr kurz. Der Grund für die Verengung wird unterdessen untersucht und der Zwischenraum erweitert. Gleichzeitig findet eine Entfernung des Schleimbeutels statt. Eine krankengymnastische Nachbehandlung ist über einen Zeitraum von sechs Wochen vorgesehen.. Bei Rückfragen zum Thema Impingement-Syndroms steht das Team der Praxisklinik Orthopädie im Franziskushospital in Aachen während der Sprechzeiten gerne zu Ihrer Verfügung. Ein geeigneter Termin kann schnell und unkompliziert am Telefon vereinbart werden.