Erste Hälfte des Zyklus:

Zuerst reifen die Follikel (Hüllen der reifenden Eizellen) in den Eierstöcken heran. Dieser Prozess entsteht aufgrund einer Freisetzung spezieller Hormone. Hierzu zählen vor allem Hormone welche in der Hirnanhangsdrüse produziert werden und Sexualhormone. Der Follikel entwickelt sich bis es zum Eisprung kommt. Zur selben Zeit bilden sich darin Östrogene, welche die Aufgabe haben die Gebärmutterschleimhaut zu entwickeln und schließlich den Gebärmutterhals zu öffnen. Somit wird es den Spermien erleichtert ihr Ziel zu erreichen.

Mitte des Zyklus:

Hat das Östrogen seinen höchsten Punkt erreicht, kommt es zur Ausschüttung des LH (Hormon). Das Hormon fördert die Eireifung und wenn diese erreicht ist wird der Eisprung eingeleitet. Während des Eisprungs wird die Eizelle aus dem Eierstock heraus befördert und gelangt in den Eileiter. Dieser übernimmt nun die Aufgabe, die Eizelle zu der Gebärmutter zu befördern.

Zweite Hälfte des Zyklus:

Hat das Spermium den langen Weg zur Eizelle geschafft dringt es in diese ein um sie zu befruchten. Dabei wird das väterliche Genmaterial mit den Genen der Mutter kombiniert und es wird eine vollständige Chromosomenzahl erreicht. Aus Eizelle und Spermium entsteht nun ein Embryo. Auf dem Weg zu der Gebärmutter teilt sich die befruchtete Eizelle weiter. Diese nistet sich nun in der Gebärmutter ein und teilt dem Körper mit das nun eine Schwangerschaft einsetzt welche bestimmte Hormone benötigt. Im Fall eines normalen Schwangerschaftsverlaufs wird aus der befruchteten Eizelle ein Fötus. Nach etwa 40 Wochen kommt es dann zu der Geburt des Kindes.

Haben Sie den Eindruck das Ihr Zyklus untypisch verläuft oder leiden während ihrer Schwangerschaft unter Beschwerden wenden Sie sich bitte umgehend an Dr. med. Irene Pütz, Fachärztin für Frauenheilkunde, im MVZ PAN Institut am Neumarkt in Köln. Gesprächstermine lassen sich schnell und unkompliziert am Telefon vereinbaren.