Bei einem medizinischen, chemischen Peeling handelt es sich um ein äußerst effizientes Verfahren, das in keinem Fall mit dem heimischen Peeling oder dem eines Kosmetikers verwechselt werden darf. Die eingesetzten Wirkstoffe, bei denen es sich meistens um konzentrierte Säuren handelt, sind um ein Vielfaches potenter. Bei der eingesetzten Säure handelt es sich sehr oft um aus Zuckerrohr gewonnene Fruchtsäure, der sogenannten Glykolsäure. Dieses Peeling führt im Idealfall zu einer Abstoßung und Neubildung der Hautzellen. Bei einer gesunden Haut steht dieses in einem ausgewogenen Verhältnis. Direkt nach dem Auftragen auf die Haut dringt die Glykolsäure in die oberen Hautschichten ein und löst ältere Hornschichten ab. Gleichzeitig wird die Regeneration angeregt, erklärt Dr. med. Astrid Eichhorn, niedergelassene Fachärztin für Dermatologie in Köln. Durch die vermehrte Bildung kollagener Fasern und Elastin kann mehr Wasser in der Haut gebunden werden. Dieses führt zu einem insgesamt glatter, rosiger, jünger und gesünder wirkenden Hautbild. Das Peeling selbst kann bei einer Vielzahl von Problemen helfen. Akne und im Besonderen Akne-Narben sind ein typisches Anwendungsgebiet für chemische Peelings. Aber auch Altersflecke, Falten oder ein Hautbild mit vergrößerten Poren kann von den Peelings profitieren, erklärt die Kölner Hautärztin, Dr. Eichhorn. Obwohl bei vielen Patienten ein Peeling häufig im Gesicht durchgeführt werde, können auch Aknenarben auf dem Rücken oder der Schulter hervorragend behandelt werden. Es ist jedoch wichtig vorher abzuklären, ob ein chemisches Peeling durchgeführt werden darf. Denn es gibt Indikationen, die gegen ein Peeling sprechen. Wenn Patienten beispielsweise innerhalb der letzten sechs Monate mit Isotretinoin behandelt worden sind oder eine sogenannte Dermabrasion durchgeführt wurde. Aber auch eine vorausgegangene Herpesinfektion oder ein besonders dunkler Hauttyp (IV-VI) sind Gründe, die gegen ein Peeling sprechen. Interessierte Patienten können sich bei Rückfragen zum chemischen Peeling an Frau Dr. med. Astrid Eichhorn in Köln wenden. Eine Terminabsprache erfolgt unkompliziert via Telefon.