Vielen Menschen ist der Begriff Endometriose unbekannt, dabei handelt es sich um die zweithäufigste gynäkologische Erkrankung der Frau, bei der die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) auch außerhalb der Gebärmutter auftritt und unspezifische Symptome, wie Unterbauchschmerzen, verursacht. Der Weg bis zur Diagnose ist meist langwierig (oft bis zu sechs Jahren), da die Symptome schwer einer Erkrankung zuzuordnen sind. Patienten, die eine Diagnose oder einen entsprechenden Verdacht aufgrund ihrer Symptomatik haben, können sich daher an das Endometriosezentrum des MVZ PAN Instituts wenden. Es ist durch die europäische Endometriose Liga, die Stiftung Endometriose-Forschung und die Endometriose-Vereinigunng-Deutschland e.V. zertifiziert und wurde im Jahre 2013 als zertifiziertes klinisches Endometriosezentrum Stufe II ausgezeichnet. Diese Auszeichnung sagt aus, dass das Zentrum allen strengen Kriterien und Richtlinien entspricht und sie sowohl im Bereich der Diagnostik, als auch im Bereich der Therapie der Endometriose erfolgreich umsetzt.
Alle betroffenen Patienten, ob bereits diagnostiziert oder lediglich mit Verdacht auf Endometriose, sind im Endometriosezentrum willkommen. Dort finden sie ein ganzheitlich orientiertes Therapiekonzept vor, das sich an den individuellen Bedürfnissen der Patienten orientiert. Nach einem Gespräch und einem ernstzunehmenden Verdacht kann auch eine Bauchspiegelung durchgeführt werden, um Gewissheit zu erlangen. Sollte eine ungewollte Kinderlosigkeit bestehen, stehen alle modernen Möglichkeiten der künstlichen Befruchtung zur Auswahl, sowie eine individuelle Betreuung im Bezug auf die Schmerzreduktion bei Endometriose. Priv. Doz. Dr. med. Dolores Foth ist Leitende Ärztin am MVZ PAN Institut und gleichzeitig die Leiterin des Endometriosezentrums. Sie steht den Patienten für beratende, diagnostische und therapeutische Maßnahmen zur Verfügung.

