Heutzutage entscheiden sich viele Paare deutlich später für eine Familie, als es noch vor zwanzig Jahren der Fall war. Problematisch ist es, dass mit fortschreitendem Alter die Chancen auf eine Schwangerschaft vor allem bei Frauen kontinuierlich absinken. Jedoch wird im Rahmen der Kinderwunschtherapie auch der Mann auf die Qualität seines Samens und die Funktionalität seiner Fortpflanzungsorgane untersucht, da die Ursachen für eine ungewollte Kinderlosigkeit zu gleichen Teilen beim Mann wie bei der Frau liegen können.
Beim Mann unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei verschiedenen Ursachenkomplexen. Auf der einen Seite findet sich in manchen Fällen eine Störung beim Vorgang der Spermienreifung vor. Dies kann beispielsweise durch eine Mumpserkrankung im Kindesalter, Krampfadern am Hoden, entfernte Tumore, einen Hodenhochstand oder verschiedene ungünstige Erbanlagen ausgelöst werden. Auch Faktoren wie Stress, Umweltbelastungen, Infektionen und Störungen bei der Hormonproduktion müssen in Betracht gezogen werden, wenn eine verminderte Spermienqualität vorliegt.
Auf der anderen Seite stehen die Störungen der Nebenhodengänge, die durch Fehlbildungen und Verklebungen den Samenerguss behindern können. Solche Befunde können durch einen qualifizierten Urologen festgestellt und behandelt werden. Sollte bei der Diagnostik im Rahmen der Kinderwunschbehandlung eine verminderte Samenqualität oder -menge gestgestellt werden, leitet Dr. Foth unmittelbar alle relevanten diagnostischen Maßnahmen ein, um festzustellen, wo die Ursachen genau liegen. Dafür steht ein andrologisch spezialisierter Urologe zur Verfügung. Weiterhin ist es möglich, eine humangenetische Beratungssprechstunde in Anspruch zu nehmen, um erbliche Faktoren abzuklären.
Nach der Diagnostik verwendet Dr. Foth die gewonnenen Befunde, um die weitere Kinderwunschbehandlung auf die persönliche Situation (also die körperlichen, psychischen und umweltbezogenen Befunde) abzustimmen, um einem ganzheitlichen Ansatz in der Kinderwunschbehandlung zu entsprechen.