Jeder hat schon einmal vom Kreuzbandriss gehört, denn es ist eine besonders häufige Verletzung, die während des Sports passieren kann. Sehr häufig geht diese Verletzung mit einer gravierenden Funktionsstörung des Knies einher, und das obwohl die akuten Probleme relativ schnell verheilen und den Patienten in einer falschen Sicherheit wähnen, dass seine Verletzung “nur halb so schlimm” ist. Infolge des Risses verliert das Gelenk seine Stabilität, was zu fortschreitendem Gelenkverschleiß führt. Die Praxisklinik Orthopädie in Aachen profitiert von den Neuerungen und Verbesserungen im Bereich der Diagnostik und Therapie dieser Verletzungen und kann dabei helfen, langfristige Einschränkungen zu vermeiden.
Zwar passieren die allermeisten Unfälle mit Kreuzbandriss beim Sport, aber sie können auch im Alltag oder bei der Arbeit passieren, zum Beispiel beim abrupten unkontrollierten Abstoppen beim Laufen oder einer ungeschickten Landung nach einem Sprung oder einem Sturz. Der Patient spürt ein Knacken oder einen Knall im Knie, das Gelenk schwillt deutlich an und zeigt unter Umständen sogar einen Bluterguss. Häufig muss diese Schwellung punktiert werden, damit die Flüssigkeit abfließen kann. Wenn dabei Blutbeimengungen entdeckt werden, verstärkt dies den Verdacht auf einen Kreuzbandriss. Wenn auch die Gelenkkapsel oder das Innenband verletzt sind, ist die Beweglichkeit des Gelenkes akut eingeschränkt und das Knie schmerzt sehr stark.
In den meisten Fällen liegt beim Kreuzbandriss gleichzeitig auch eine Stauchung vor, weshalb das Knie bis zur vollständigen Abklärung der Verletzung entlastet und geschont werden sollte. Ist nur das Kreuzband betroffen und gehen die Beschwerden schnell zurück, sollte zur Sicherheit dennoch auf eine umfassende Diagnostik und eine Behandlung nicht verzichtet werden, da ein unbehandelter Kreuzbandriss gravierende Begleitschäden mit sich bringen kann, wenn er, wie es häufig der Fall ist, zu spät entdeckt wird.

