Wenn Zähne verloren gehen, können diese heutzutage mit Zahnimplantaten ersetzt werden, egal ob es nur ein Zahn ist oder gleich mehrere. Zahnimplantate sind künstliche Wurzeln aus Titan und wachsen fest im Kieferknochen ein. Seit Jahrzehnten erprobt, wird diese Behandlung bei unseren Patienten erfolgreich durchgeführt. Nach etwa drei Monaten Einheilzeit der künstlichen Wurzeln können neue Brücken, Zahnkronen oder Prothesen auf diesen befestigt werden. Das Resultat sind Implantate, die sich kaum von echten Zähnen unterscheiden lassen und optimale Wirksamkeit und Tragekomfort bieten.
Zahnimplantate werden gewöhnlich unter örtlicher Betäubung in den Kiefer eingesetzt. Diese Methode erfolgt vollkommen schmerzfrei und durch die ambulante Behandlung können unsere Patienten schon nach kurzer Zeit Ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen. Bei Vollprothesenträgern kann die Befestigung von wenigen Implantaten im Kiefer den Sitz der Prothesen verbessern und damit die Lebensqualität steigern.
Um die Zahnimplantate dauerhaft im Kieferknochen zu verankern, muss genug Knochenangebot beim Patienten vorhanden sein. Sollte zu wenig Knochen im Implantationsgebiet zur Verfügung stehen oder der Kieferknochen zu schwach sein, wird der Kieferknochen „aufgebaut“. Dieses wird mit Hilfe von körpereigenem Knochen oder Knochenersatz-Material errichtet. Je nach Behandlungsmethode kann dies in einem vorausgehenden Eingriff erfolgen oder beim Einsetzen der Implantate.
Vorher erfolgt in jedem Fall eine individuelle Diagnostik auf konventionelle Weise (Röntgenbild und Modelle) oder per CT-Diagnose und 3-dimensionaler Computerauswertung. Zahnimplantate sind die modernste und fortschrittlichste Maßnahme zu neuen, gesunden Zähnen.
Unser Team der Zahnarztpraxis Dr. Ralph Röser steht Ihnen gerne für Fragen rund um das Thema Zahnimplantologie zur Verfügung.