Als Nasennebenhöhlen bezeichnet man die mit Schleimhaut ausgekleideten und mit Luft gefüllten Hohlräume rund um die Nase. Sie befinden sich im Schädelknochen und werden erst im Verlauf der Kindheit komplett ausgebildet. Normalerweise besitzt jeder Mensch zwei Kieferhöhlen, zwei Keilbeinhöhlen, zwei Siebbeinhöhlen und zwei Stirnhöhlen – je eine auf jeder Seite der Nase. Genauso wie es bei der Nase der Fall ist, können sich die Schleimhäute durch die Besiedlung mit Keimen entzünden. In diesem Fall spricht man von einer Nasennebenhöhlenentzündung oder Sinusitis. Die akute Sinusitis gehört zu den häufigsten Erkrankungen und entsteht meist im Zuge eines Infektes der oberen Atemwege durch Viren oder Bakterien. In den meisten Fällen entsteht zuerst ein Schnupfen, der sich dann über die Verbindungsgänge bis in die Nasennebenhöhlen ausdehnt.
Patienten mit einer Sinusitis klagen üblicherweise über starke Kopfschmerzen, die im Bereich der betroffenen Höhle zu lokalisieren sind. Durch die Entzündung entsteht ein sehr unangenehmes Druckgefühl, das sich insbesondere beim Bücken bemerkbar macht. Auch die Nase ist betroffen und in manchen Fällen kann die Funktion des Geruchssinns eingeschränkt sein. Manche Patienten leiden zusätzlich unter Fieber. Eine akute Sinusitis sollte aber nach einer oder zwei Wochen ausgestanden sein, wenn sie angemessen behandelt wird. Wenn sich die Symptome jedoch mehr als acht Woche hinziehen, oder die Erkrankung sich nahezu ohne Erholungsphasen mehrmals im Jahr wieder aufflammt, spricht man von chronischer Sinusitis.
Dr. med. Thomas Betten behandelt in seiner HNO-Praxis in Köln immer wieder Patienten mit chronischer Sinusitis und kennt die verschiedenen Ursachen und die entsprechenden Behandlungsmethoden. Bei manchen Patienten findet man anatomische Besonderheiten, wie zum Beispiel Nasenscheidewandverkrümmungen oder Schleimhautwucherungen, die solche andauernden Infektionen begünstigen. Auch manche Grunderkrankungen sorgen dafür, dass die Verbindungsgänge zu den Nebenhöhlen ständig verlegt sind und nicht ausreichend belüftet werden können. In diesen Fällen hilft nur eine ausführliche Anamnese und Diagnostik durch einen Facharzt, wie Dr. med. Thomas Betten in Köln. Auf der Grundlage der gewonnenen Befunde kann eine adäquate Therapie geplant und eingeleitet werden.