Das MVZ PAN Institut in Köln hat eine Schwangerschafts- und Geburtsrate, die sogar im internationalen Vergleich besteht. Aber wie wird diese genau ermittelt? Für Dr. Palm, Ärztlicher Leiter des MVZ PAN Instituts, ist Transparenz gegenüber den Patienten besonders wichtig. Bei Patientengruppen, die unterschiedliche Voraussetzungen für die Behandlung haben und zusätzlich verschiedene Wege bei der Kinderwunschbehandlung einschlagen ist ein objektiver Vergleich eine Herausforderung. Das MVZ PAN Institut hat sich daher einer umfangreichen Untersuchung unterzogen.

DAS ERGEBNIS: QUALITÄTSMANAGEMENT ZAHLT SICH AUS
Der Vergleich mit einem renommierten südeuropäischen Kinderwunsch-Zentrum zeigte, dass die Schwangerschafts- und Geburtenraten nicht relevant von einander abweichen. Die Paare, die im MVZ PAN Insitut behandelt wurden, brachten aber bei ähnlichen Erfolgsraten deutlich weniger Mehrlinge zur Welt, was bedeutet, dass sich das MVZ PAN Institut mit renommierten Zentren durchaus messen kann.
Durch die konsequente Umsetzung des Qualitätsmanagements bei Patientinnen bis zum Alter von 30 Jahren und guter Ovarialfunktion, konnten also Schwangerschaftsraten von bis zu 60 Prozent pro Embryonentransfer, sowie Geburtenraten von bis zu 50 Prozent pro Embryonentransfer erreicht werden. Natürlich ist eine individuelle Einschätzung nur unter Berücksichtigung der persönlichen Ausgangssituation möglich. Dabei ist das Alter der Patientin einer der entscheidenden Faktoren.

AUSWAHLKRITERIEN FÜR DIE VERSUCHS- UND KONTROLLGRUPPE
Für diese Untersuchung wurden Patientinnen ausgewählt, bei denen eine unkomplizierte Eizell-Entnahme vorausgesetzt werden konnte. Dabei waren alle Teilnehmerinnen zwischen 19 und 30 Jahre alt und hatten einen BMI zwischen 18 und 31. Diese Gruppe wurde mit einer ähnlich gewählten Kontrollgruppe verglichen. Die Unterschiede in der Erfolgsrate hingen wesentlich von der Qualität der entnommenen Eizellen ab, die wiederum abhängig von Faktoren wie Alter, Anzahl geeigneter Eizellen und dem BMI-Index waren.