Natürlich spielen zahlreiche Faktoren bei der Fruchtbarkeit und den theoretischen Chancen auf eine Befruchtung eine Rolle, jedoch können die meisten von ihnen nicht direkt durch den Patienten beeinflusst werden. Das vermittelt vielen Patienten ein Gefühl von Hilflosigkeit und Passivität. Daher ist es für Dr. Pütz und das MVZ PAN Institut wichtig, die Patienten sorgfältig darüber aufzuklären, wie sie ihren positiven Beitrag leisten können, um ihrem Wunsch von einem eigenen Kind ein wenig näher zu rücken.
NICHT RAUCHEN
Dass das Rauchen ungesund ist, weiß heutzutage jeder und dennoch muss hier noch einmal der negative Einfluss des Rauchens auf die Fruchtbarkeit betont werden. Im Tabakrauch finden sich über eintausend Chemikalien, die in hohem Maße toxisch sind, beispielsweise Cadmium, Kohlenmonoxid, Dioxine und Arsen. Rauchende Patientinnen warten erfahrungsgemäß länger auf eine Schwangerschaft, sei es auf natürlichem Wege oder assistiert, und das Risiko für Fehlgeburten oder eine Mangelentwicklung des Föten sind stark erhöht. Auch bei Männern führt das Rauchen zu einer geringeren Spermienbeweglichkeit und sollte daher bereits vor einer Kinderwunschtherapie eingestellt werden.
GESUNDES GEWICHT
Auch das Gewicht ist ein wichtiger Faktor: sowohl Über- als auch Untergewicht wirken sich negativ aus. Zyklusstörungen und ein gestörter Insulinstoffwechsel wirken sich schließlich negativ auf die Eierstöcke aus. Idealerweise sollte der BMI zwischen 20 und 25 liegen, damit das Gewicht kein Hindernis für die Schwangerschaft darstellt.
STRESS ABBAUEN
Negativer Stress und die damit verbundene Hormonausschüttung lassen das Herz schneller schlagen und versorgen hauptsächlich das Gehirn und die Lunge mit Sauerstoff. Wenn dieser Zustand anhält, dann leidet nicht nur die Lebensqualität, sondern auch die Eizellreifung und Samenbildung darunter. Da es kein allgemeingültiges Rezept gegen negativen Stress gibt, muss jeder Patient individuell am Stressabbau arbeiten. Dabei können therapeutische Gespräche nützlich sein, um effektive Strategien für den Umgang mit Stress herauszuarbeiten. Yoga, Entspannungstechniken und Atemübungen sind als Ergänzung in jedem Fall sinnvoll.

