Name :
Augenklinik & Gemeinschaftspraxis Dr. Krumeich
Fachrichtung :
Augenheilkunde
Ort /Stadt :
Propst-Hellmich-Promenade 28-30 , 44866 Bochum
Telefon:
02327 - 88008
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    Bochum

    Bochum ist eine kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen und bildet in dem bevölkerungsreichen Bundesland das Zentrum des mittleren Ruhrgebiets. Dieses Ballungsgebiet prägt sie genauso wie Essen, Dortmund, Hagen und Duisburg. In der Liste der größten Landesstädte rangiert sie mit ihren knapp 365.000 Einwohnern auf dem sechsten Platz, während sie in Westfallen sogar direkt hinter dem Spitzenreiter steht. Da Bochum am Ende des 19. Jahrhunderts zu wachsen begann und 1905 bereits mehr als 100.000 Menschen beheimatete, stieg sie zur Großstadt auf und nimmt gemessen an der Bevölkerungszahl deutschlandweit den 20. Rang ein. Diesen Status verdankt sie vor allem der Eingliederung von Wattenscheid im Jahr 1975, mit der Bochum weitere 72.000 Einwohner hinzugewann.

    • Bochum Rathaus

      Bochum Rathaus

    • Bochum Panorama

      Bochum Panorama

    • Bochum Förderturm

      Bochum Förderturm

    • Bochum Kuhhirten Denkmal

      Bochum Kuhhirten Denkmal

    • Bochum Jahrhunderthalle

      Bochum Jahrhunderthalle

    Die kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Arnsberg gilt als ein Ort der Bildung und Kultur, an dem eine große Zahl junger Menschen an insgesamt neun Hochschulen studiert. Allein 40.000 von ihnen streben einen Abschluss an der Ruhr-Universität an. Sie hat bundesweit genauso Bekanntheit erlangt wie das Deutsche Bergbaumuseum, das Schauspielhaus, das Planetarium oder das Eisenbahnmuseum. Große Wertschätzung außerhalb der Heimatstadt genießen darüber hinaus das Bermudadreieck, das Ruhrstadion, der Tierpark und das Fossilium. Für Aufsehen konnte auch das Musical Starlight Express sorgen, dessen Erfolg hier begann und sich dann in der ganzen Welt fortsetzte. Zu dem kulturellen Flair der Stadt trägt auch die Architektur bei, die sich durch Vielfalt auszeichnet. Alte und neue Hochhäuser, mehrere Kirchen sowie im unterschiedlichen Stil errichtete Baudenkmäler machen Bochum zu einer Attraktion und laden Freunde des Historismus, Expressionismus und der Nachkriegsmoderne zu einem Rundgang ein.

    Prägend für die Kultur der Stadt sind vor allem die unterschiedlichen Bergbauinstitutionen, unter denen der Bochumer Verein eine Sonderstellung genießt. Das liegt an seiner Vorreiterrolle in der Umformung von Stahl. 1842 entwickelte die Firma das Gießverfahren und begann daraufhin, diese Technologie für die Herstellung von mehreren Produkten zu nutzen, wobei sie sich zunächst auf die Anfertigung von Glocken konzentrierte. Die Tradition des Bergbaus ging vor wenigen Jahre zu Ende. Seitdem entwickelt sich Bochum zunehmend zu einer Stadt, in dem Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Arbeitsplätze schaffen.

     

    Deutsches Bergbaumuseum

    Der Ursprung des Deutschen Bergbaumuseums liegt in dem Jahr 1930, als die Stadt Bochum und die Westfälische Berggewerkschaftskasse Überlegungen anstellten, wie sie für den Bergbau einen Platz im kollektiven Gedächtnis schaffen könnten. Dabei einigten sich die beiden Initiatoren auf die Gründung des „Geschichtlichen Bergbaumuseums“, das den Besuchern einen Einblick in die Tradition dieses Industriezweiges verschafft. Anhand der Exponate sollten diese nachvollziehen, wie sich der Bergbau in Bochum unter spezifischen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bedingungen entwickelt hat. 1976 erhielt die Bildungseinrichtung einen neuen Namen, sodass sie seit diesem Zeitpunkt „Deutsches Bergbau-Museum“ heißt. Gleich geblieben ist ihre Attraktivität auf Besucher, deren Zahl sich konstant bei 400.000 im Jahr hält.

     

    Eisenbahnmuseum Bochum

    Technikbegeisterte finden in Bochum eine weitere Erinnerungsstätte, in der sie ihr Interesse ausleben können: das Eisenbahnmuseum an der Ruhr in Dahlhausen. Auch hier lässt sich die Geschichte und Entwicklung des Verkehrsmittels anhand ausgestellter Dampf- und Diesellokomotiven, Waggons sowie mehrerer Stellwerks- und Signalanlagen nachvollziehen. In der Originalgröße ziehen die Exponate den Betrachter in ihren Bann und geben ihm die Gelegenheit, die alten Modelle hautnah zu erleben.

     

    Bochumer Stadtpark

    In der freien Natur wirkt der Bochumer Stadtpark einladend, der einem englischen Garten nachempfunden ist. Wer sich an der Grünfläche weiden und auf den Fußwegen einen Spaziergang machen möchte, braucht nicht lange zu suchen. Der Park schließt direkt an die Innenstadt an und ist in wenigen Minuten zu erreichen. Da er bereits seit 1876 Platz für Erholung bietet, gilt er als der älteste Garten im Ruhrgebiet. Wie ein Museum wartet der Bochumer Stadtpark mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten auf. Auf den insgesamt 311.402 Quadratmetern läuft der Besucher am Gondelteich und mehreren Wasserfontänen vorbei, wirft einen Blick in den Rosengarten, besichtigt den Tierpark und schaut zum Bismarckturm auf, der das Bochumer Panorama seit 1909 prägt. Die größte Attraktivität bezieht der Stadtpark aber aus seinen exotischen Laubgehölzen, unter denen Tulpen-, Amber-, Schnur-, Götter- oder Trompetenbäume zu finden sind.

    Auf dem Geländerelief kommt ebenfalls kaum Langeweile auf. Dafür sorgen der schmale Talzug und die vielen runden Kuppen, die sich gegenseitig abwechseln und sanft ineinander übergehen. Hier finden Jung und Alt ihre Ruhe, um sich zu entspannen. Wer dennoch auf Aktivität nicht verzichten möchte, kann eine Partie Minigolf spielen. Kinder haben hingegen die Möglichkeit, sich auf einem Abenteuerspielplatz auszutoben. Im Sommer steht sogar ein großer Wasserspielplatz zur Verfügung, in dessen Nähe ein Eis-Café zu einer Erfrischung einlädt.

    Freunde der Kultur lockt der Stadtpark mit mehreren Plastiken, die unweit des Eingangs stehen. Erwähnenswert sind die modernen Werke von Ales Vesely, aber auch die Skulptur von Giuseppe Spagnolo. Im Südwesten des Parks befindet sich am Eingang ein Kriegerdenkmal, das auf den Bildhauer Becker zurückzuführen ist und heute nur in Teilen erhalten ist. Imposant wirkt zudem das großbürgerliche Villenviertel um den Stadtpark herum, in dem sich ein Spaziergang ebenfalls lohnt, weil viele Gebäude künstlerischen Wert haben und sogar unter Denkmalschutz stehen.